Unser Radelstar Hans Gröbmayer wird während der drei Wochen von 1. bis 21. Juli komplett auf sein Auto verzichten und alles mit dem Fahrrad erledigen. Hier wird er seine Erfahrungen mit uns teilen:

 

 

 

 

Mittwoch,
28. Juni












                        
                                                      












Noch vier Tage.

Ich freue mich unbändig auf die drei Wochen Stadtradeln. Hoffentlich passt das Wetter am 1. Juli beim Auftaktfest. Ich hoffe auf viele virtuelle Begleiter und aktive Mitfahrer.
Meine MitarbeiterInnen haben mir bei dem Projekt eine Sonderrolle zugedacht: Ich „darf" (soll, muss) die gesamten drei Wochen in kein Auto steigen. Ob ich das hinkriege wird auf jeden Fall spannend!

Wenn ich derzeit die fast 18 km von meinem Wohnort zur Arbeit fahre, fühle ich mich den ganzen Arbeitstag frischer und nach dem Heimkommen entspannter. Das nun drei Wochen jeden Tag zu genießen, darauf freue ich mich. Und ich nehme mir fest vor, regelmäßig über meine Erfahrungen zu berichten. Als kleine Motivationsspritze habe ich heute vom Klimabündnis einen Fahrradcomputer bekommen, den mir meine Mitarbeiterinnen Bärbel Zankl und Lisa Huber stellvertetend überreicht haben.



Samstag,
1. Juli
                             

Der Auftakt ist geschafft!

Am Samstag hat das STADTRADELN bei uns im Landkreis mit einem Radl-Festival begonnen. Ich möchte mich herzlich bei allen für den gelungenen Start des STADTRADELNs am Samstag bedanken. Ohne Sie wäre das Radl-Festival nicht so ein Erfolg geworden!
Ich wünschen uns allen in den nächsten drei Wochen schönes Wetter und viele umweltfreundliche Radlkilometer! 

 

Dienstag,
4. Juli

Mein 5. Tag auf dem Rad!

Heute ist ja eine Super-Radlwetter. Da macht es gleich noch mehr Spaß!

Hab mir aber auch am Sonntag die Radl-Laune nicht verregnen lassen. Die Herrmannsdorfer Schweine auch nicht.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am Samstag mit dem Radl-Festival das STADTRADELN eröffnen. Jetzt wird es also ernst: Meinen Autoschlüssel habe ich für drei Wochen (ganze 21 Tage) abgegeben.


Hans Gröbmayr und Walter Brilmayer

Mittlerweile ist es für mich normal auf das Auto zu verzichten. Gestern nach München bin ich in Kirchseeon in die S-Bahn gestiegen und anschließend mit dem Bus zum Veranstaltungsort gefahren. Dank MVG-Info kein Problem. In den fünf Tagen bin ich allerdings jetzt zum dritten Mal im Dunkeln heimgekommen. Muss wohl mein Arbeitsverhalten überdenken....

Sonst bester Laune

Montag,
10. Juli

Auf nach Straubing!

Wie geplant bin ich am Sonntag nach Straubing gefahren. Bei leichtem Regen von Glonn nach Grafing, mit der S-Bahn nach Neufarn und ab da begleitet von Kollegin Sarah bei bestem Wetter nach Straubing. In Landshut wurden wir durch die Fürstenhochzeit aufgehalten. Echt sehenswert.

 

Mit unseren E-Bikes war die Strecke von über 109 km bis nach Straubing doch entspannt. Sarah hatte sich extra für unsere Radl-Tour ein E-Bike der Stadtwerke Freising ausgeliehen. "Das hat richtig Spaß gemacht! Gerade beim Anfahren und dem doch hügeligen Gelände kurz vor Straubing war ich sehr dankbar für meine E-Bike-Unterstützung", war ihr Fazit, nachdem wir k.o., aber gut gelaunt am Ziel angekommen sind. Auf diesem Wege nochmal herzlichen Dank an die Stadtwerke Freising, die es uns ermöglicht haben, dass wir diese Dienstreise mit einer ganz besonderen Anreise beginnen konnten. 

Gestern bin ich 128,7 km geradelt. E-Bike machts möglich!

Mittwoch,
12. Juli

Zurück aus Straubing!

Diesmal mit dem Zug bis Freising und dann mit dem Rad über Ismaning und Vaterstetten insgesamt 62 km nach Glonn. Ich musste leider feststellen, dass die Radwege im Landkreisnorden auch nicht wesentlich besser sind als im Süden. Da gibt`s noch einiges zu tun.

Wenigstens der kleine Knirps im Zug hatte Mitleid mit mir und putzte mein Rad. Danke nochmal, war auch nötig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag,
20. Juli

Endspurt!

Liebe begeisterte Mitradler,

die drei gemeinsamen Wochen Stadtradeln gehen nun zu Ende und wir werden das morgen (Freitag) um 19 Uhr am Rathaus in Glonn gemeinsam feiern.

Ich durfte ja diese 3 Wochen in kein Auto einsteigen und hab dabei viel gelernt. Nachfolgend ein kleiner Auszug:

  • besser und vorsichtiger Radln
  • man lebt auch ohne Auto (zumindest zeitweise)
  • man lernt den Landkreis super gut kennen (ich bin auch meine Stammstrecke Ebersberg Glonn immer anders gefahren)
  • man nimmt täglich 100 g ab (also ein ganzes Jahr würde mich zum Skelett schrumpfen lassen)
  • ich fühl mich sauwohl
  • ich bin Stolz das alles so gut gelaufen ist und bestens organisiert war (DANKE!!)
  • das machen wir nächstes Jahr wieder

Herzlichen Dank für die schöne Zeit!
Hans