Im Bereich der Windkraft gibt es neben den großen Windmühlen auch eine Alternative, die eine Nutzung im Kleinen ermöglicht.

Die Kleinwindkraft!

Eine Kleinwindkraftanlage kann sowohl am Boden, als auch auf Ihrem Dach aufgeständert werden.
Es gibt sie in vielen Varianten. "Klassisch" wie die großen Geschwister als Vertikalachser mit drei Rotorblättern oder "Kunstvoll" als Horizontalachser.

Kleinwindkraftanlage mit vertikaler Achse:
Die Antaris von der Braun Windtrubinen GmbH

Kleinwindkraftanlage mit horizontaler Achse:
Die qr5 von quietrevolution

Die Kleinwindkraft ist allerdings nicht so schnell und einfach einsetzbar wie die Photovoltaik.

Ab einer Gesamthöhe von 10 m ist die zuständige Behörde zu beteiligen. Außerdem müssen einige Richtlinien zur Schallemission und dem Schattenwurf beachtet werden. Um genaue Abschätzungen über die späteren Erträge einer Kleinwindkraftanlage zu erhalten, wird empfohlen, eine Windmessung am geplanten Standort durchzuführen.

Um die Kleinwindkraft populärer zu machen, kümmert sich der Bundesverband für Kleinwindkraftanlagen darum, die Möglichkeiten und Chancen der Kleinwindkraft dem Hausbesitzer aufzuzeigen.
In der "BWE-Marktübersicht spezial Kleinwindkraftanlagen: Handbuch der Technik, Genehmigung und Wirtschaftlichkeit kleiner Windräder" gibt der BWE eine Orientierungshilfe über die verschiedenen Aspekte der Kleinwindkraft. 

Die HTW Berlin hat die Nutzung von Kleinwindkraftanlagen vor allem im Urbanen Raum betrachtet.
"Empfehlungen zum Einsatz kleiner Windenergieanlagen im urbanen Raum."

Welche Faktoren noch betrachtet werden sollen, erfahren Sie hier.

Bei einer Veranstaltung zur Kleinwindkraft im Landkreis Ebersberg am 19.04.2013 wurden folgende Vorträge gehalten: