Norbert Neugebauer/LRA EBE
Seit März 2013 wird eine Windmessung von Green City Energy, dem Unternehmen, das den potenziellen Windpark im Ebersberger Forst plant, durchgeführt. Um belastbare Daten zur Windstärke im Ebersberger Forst zu gewinnen, wird ein Jahr lang gemessen. Auf dieser Grundlage wird dann entschieden, ob der Bau des Windparks wirtschaftlich möglich ist und Sinn macht. Schon nach 6 Monaten kann eine erste Abschätzung abgegeben werden.
 
Die Messung des Windes erfolgt in 140 m Höhe, also in Nabenhöhe der geplanten Windkraftanlagen. Zusätzlich sind 6 weitere Windmessgeräte auf verschiedenen Höhen des Mastes angebracht, sowie drei Windrichtungs- und Temperatursensoren.  
 
Damit erfüllt Green City Energy die zentralen Forderungen der beteiligten Gemeinden, die auch auf den Bürgerversammlungen zu diesem Thema laut geworden sind. Ein zusätzlicher Vorteil der Messung ist, dass sie auch belastbare Daten für andere Projekte im Landkreis liefert.
 
Um auch sämtliche Umweltbelange zu Berücksichtigen, ist nun seit April 2013 ein Batcorder auf dem Windmessmast installiert. Dieser misst die Fledermaustätigkeiten rund um den Windmessmasten.