Nahwärmeprojekt mit Solarthermie-Freiflächenanlage in Moosach

16.05.2018 | Spatenstich für regeneratives Nahwärmeprojekt am 13.05. bei gutem Wetter geglückt
Im oberbayerischen Moosach hat die Naturstrom AG den Bau des Nahwärmenetzes gestartet. Beim feierlichen Spatenstich waren neben den beteiligten Firmen die Gemeinde und die Energiegenossenschaft Regenerative Energie Ebersberg eG (REGE eG) dabei.
 
 
V.l.: Dietmar Münnich (Ingenieurbüro dme-consult Rosenheim), Willi Mirus (2. BGM Moosach), Hans Gröbmayr (Klimaschutzmanager des Landkreises), Arne Lotzkat ( Ingenieurbüro dme-consult Rosenheim), Hans Bücher und Julian Lampl (Baufirma), Walter Mündel und Wolfgang Poschenrieder (REGE), Peter Prantl (Fa. Erdbau Prantl-Robben), Iris Kneissl (Naturstrom AG), Landrat Robert Niedergesäß und Bürgermeister Eugen Gillhuber.
 
Mit einer Kombination aus Solar- und Bioenergie sollen in Moosach viel alte Ölheizungen ersetzt werden. Der Wärmebedarf privater und kommunaler Anschlussnehmer wird mit einem 390-kW- und zwei 530-kW-Biomassekesseln sowie einer 1.106  m² großen Freiflächen-Solarthermieanlage gedeckt. Im Sommer soll die Solaranlage einen wichtigen Beitrag für die Wärmeversorgung leisten und den Holzeinsatz in der Energiezentrale reduzieren. Bei Mehrbedarf sowie in den Wintermonaten werden die Biomassekessel bedarfsgerecht zugeschaltet, berichtet die Naturstrom AG.
 
Zwischengespeichert wird die Wärme in einem 100 m³ großen Pufferspeicher. Als Brennstoff für die drei Biomassekessel kommen Hackschnitzel aus der Region zum Einsatz. Zunächst sieht das Betriebskonzept die Nutzung des beim angrenzenden Sägewerk anfallenden Restholz vor. Bei Mehrbedarf werden von hiesigen Anbietern die entsprechenden Hackschnitzelmengen zugekauft. Das Restholz wird direkt vor Ort im Sägewerk gehäckselt und in den Bunker eingebracht.
 
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